Regeln
Sudoku-Regeln
Sudoku braucht kein Rechnen und kein Raten. Es gibt genau drei Regeln, und jedes Rätsel hat genau eine Lösung.
Das Gitter
Ein Sudoku besteht aus 81 Feldern: neun Zeilen, neun Spalten und neun Blöcken zu je 3 × 3 Feldern. Ein Teil der Felder ist schon ausgefüllt – das sind die Vorgaben. Deine Aufgabe ist es, die übrigen Felder zu füllen.
Die drei Regeln
- In jeder Zeile steht jede Ziffer von 1 bis 9 genau einmal.
- In jeder Spalte steht jede Ziffer von 1 bis 9 genau einmal.
- In jedem 3 × 3-Block steht jede Ziffer von 1 bis 9 genau einmal.
Das ist alles. Ziffern werden nie addiert und nie verglichen – sie sind reine Symbole. Man könnte genauso gut neun Farben verwenden.
Die ersten Schritte
Suche nicht nach dem schwierigsten Feld, sondern nach dem einfachsten. Nimm dir eine Ziffer vor – etwa die 5 – und gehe die Blöcke durch, in denen sie noch fehlt. Oft schließen die 5er in den Nachbarzeilen und -spalten so viele Felder aus, dass nur eines übrig bleibt.
Das ist bereits eine echte Lösetechnik: ein verstecktes Single. Der Gegenpart heißt nacktes Single – ein Feld, für das nach den drei Regeln nur noch eine einzige Ziffer möglich ist. Mit diesen zwei Techniken lässt sich jedes leichte Sudoku vollständig lösen.
Notizen benutzen
Sobald ein Feld mehr als eine Möglichkeit hat, lohnen sich Notizen: kleine Ziffern im Feld, die festhalten, was dort noch stehen könnte. Ohne Notizen hält man den halben Rätselzustand im Kopf – mit ihnen wird das Ausschließen zur Buchführung.
In neun. setzt du eine Notiz mit Shift + Ziffer, ohne den Modus zu wechseln. A füllt alle aktuell möglichen Kandidaten auf einmal ein.
Wann man raten sollte
Nie. Ein korrekt gebautes Sudoku ist immer eindeutig lösbar, ohne zu raten – jedes Rätsel hier wird beim Erzeugen darauf geprüft. Wenn du nicht weiterkommst, fehlt eine Technik, nicht das Glück.
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